Tag 1 - 13.03.2010

Aller Anfang ist hart ;-)...Margarethe & Norbert, Wahnsinns Vorlage für die Jungs :-)

Nach einem kurzen Frühstück ging es für die beiden samstags morgens dann los. Eigentlich sind die Bitter komplett alleine unterwegs mit Ihren schicken Bikes, aber an diesem Tag wurde eine Ausnahmen gemacht, da 2 Stationen zu weit entfernt waren. Da wären die beiden den ganzen Tag nur mit Fahrrad fahren beschäftigt gewesen, wobei das für Catcher, den alten Radprofi sicher kein Problem gewesen wäre.. Also hat Matzek die zwei zunächst mit dem Auto herum kutschiert. Durch die optimale Vorbereitung der Unterlagen inkl. aller Detailkarten, brauchte es an diesem Tag keines Navigationsgerätes. Es ging also erst nach Wettringen, zu Margarethe und Norbert Janning. Hier gab es zunächst ein klein wenig Verwirrung. Es dauerte etwas bis man die beiden als Hochzeitsbitter erkannte. Margarethe hatte keinerlei Schwierigkeiten und stellte den beiden Jungs direkt das erste Pils hin. Doch Norbert brauchte etwas bis es "Klick" machte. Er dachte zunächst, das wären Jungs aus dem Dorf die zum Schützenfest einladen wollten. Doch nach ein paar Minuten und vielen Schritten hin und her, machte es dann doch noch "Klick" und er wusste Bescheid. Ab da war er nicht mehr zu stoppen. Sofort wurde reichlich Pils ins Haus geholt und der Ramazotti auf den Tisch gestellt. Einen besseren Start hätten die Jungs nicht haben können. In der Zeit von ca. 11:30 - 13:30 wurden nach und nach diverse Pils geköpft und teilweise wurde mit Ramazotti nachgespült. Ich würde sagen von der Menge her hatten die beiden teilweise pro Person zum Ende schon zwischen 2-3 Liter Pils + diverse Ramazotti auf. Also ein perfekter Start und die optimale Basis für den Tag. Norbert hatte soviel Spaß an den Jungs, dass er die beiden nicht wieder gehen lassen wollte und immer dafür sorgte dass die sofort wieder ein neues Pils aufm Tisch hatten und gab immer wieder den Hinweis, dass er noch ca. 10 Kisten Pils in der Garage hat, also die beiden noch lange bleiben könnten. Es war also sehr schwer für die beiden den Absprung zu schaffen, aber gegen 13:30 gelang es dann doch. Obwohl es den beiden sehr gut gefallen hat und die bis heute noch von diesem fulminanten Start schwärmen. Aber es standen ja noch weitere Stationen auf dem Program. Es musste also weiter gehen. Schweren Herzens verabschiedete man sich aus Wettringen und machte sich erneut mit dem Auto auf nach Rheine. Dort wollten die beiden Christel und Leo Hartken besuchen. Leider war das die erste Station, wo niemand anzutreffen war und somit blieb nur, die Einladung einzuwerfen und weiter zu fahren, nach Riesenbeck, zu Jasmin und Jens Nöring. Auch hier war leider keiner persönlich anzutreffen und auch hier wurde eine Karte eingeworfen. Es ging also direkt weiter nach Bevergern, zu Moni und Tjerk Kramer. Und auch hier, wieder keiner da. So langsam tat sich etwas Frust auf und es musste ein Krisenstab einberufen werden, zwischen Catcher, Brutzel und Matzek. Nach langen und intensivsten Diskussionen entschied man sich, dass ab sofort, falls jemand nicht da ist, die Einladungen einbehalten werden und dann versucht werden sollte jemand bei der 2. Tour anzutreffen. Ursprünglich war gar keine 2. oder gar 3. Tour mehr geplant. Alles sollte am ersten Tag abgewaschen werden, doch dies musste dann kurzfristig umdisponiert werden und es wurde festgelegt, dass es noch eine 2. Tour geben wird. Die erste Station bei Norbert war einfach zu intensiv. Die Einladungskarte für Moni und Tjerk wurde also zunächst einbehalten. Zu dem Zeitpunkt hat auch die Übergabe der Fahrräder statt gefunden. Bisher durften die Bitter sich von Matzek durch die Gegend chauffieren lassen, doch damit war jetzt Schluss. Kerstin und Naddl waren so nett, die Fahrräder nach Bevergern zu bringen, so dass diese dort an die Bitter übergeben wurden. Von nun an ging es also hoch zu Stahlross weiter. Die nächste Station war Marlies, Josef und Hendrik Nöring. Die ältere Generation war aber außer Haus, so dass die Bitter nur auf Hendrik trafen. Aber auch hier wurden die beiden bestens versorgt mit dem nächsten Pils. Als letzte Station in Bevergern standen Christel und Manfred Kämerow auf dem Plan, aber auch hier leider vergebens, keiner da. Also wurde erneut die Einladung einbehalten, für die nächste Tour. Bevergern war also abgeschlossen und die beiden machten sich auf nach Hörstel. Hier wurde zunächst das Haus von Marianne und Werner Siegel angesteuert, aber auch hier traf man leider keinen an. Also ging es direkt weiter, 5 Meter über die Straße zur nächsten Station, zu Gertrud und Helmut Nöring. Auch hier wurden die beiden wieder mehr als herzlich empfangen und es gab erneut auch wieder sehr leckere Getränke. Nach weiteren hochprozentigen Genüssen und vielen grandiosen Sprüchen von Helmut, machten sich die beiden auf zur nächsten Station, zu Ulla und Willi Nöring. Aber auch hier traf man nur die jüngere Generation an, Marc Nöring. Nach einem kurzen Plausch und der Überreichung der Einladung ging es dann aber direkt weiter zu Lisa und Heiner Krieger. Leider war hier zunächst keiner anzutreffen. Es ging also schnellsten Radelns weiter zu Sabine und Reinhard Nöring. Hier war nur die Frau des Hauses anzutreffen, welche sich aber auch bestens um die beiden Jungs kümmerte. Nur der Hund war zumindest Catcher nicht ganz geheuer, obwohl er sich hätte keine Sorgen machen müssen. Auf dem Rückweg probierte man es erneut bei Lisa und Heiner, da es auf dem Weg lag und siehe da, zumindest Heiner war doch da. Er war vorher im Garten und hatte das Klingeln nicht gehört. Also wurde der Spruch aufgesagt und beide wurden herein gebeten. Neben Pils gab es hier auch sehr leckeren Likör, wie mir die beiden mitteilten. Nach weiteren guten Gesprächen ging es dann weiter zur nächsten Station, den Eltern des Bräutigams, Hansi und Erika Nöring. Die Vorgabe durch Matzek war morgens ganz klar. Es gab eine klare Mission, ein Mindestziel für die erste Tour. Die Eltern der Braut und die des Bräutigams mussten auf jeden Fall besucht werden. Eigentlich 'ne einfache Aufgabe, denkt man, aber die beiden haben sich jeweils überall so wohl gefühlt, dass die Zeit wie im Flug verging und es schon recht spät war, als die beiden bei Erika und Hansi eintrafen. Und hier verweilten die beiden dann zunächst und hörten sich diverse Geschichten aus früheren Tagen an. Auch hier gab es wieder diverse Pils und weitere leckere kleine Gläschen. Der Pegel der beiden Bitter nahm immer mehr zu, aber dafür hielt man sich noch sehr gut. Es wurde immer später und nach kurzem telefonischem Update der beiden an Matzek, überlegte der sich, mal zu klären ob die Brauteltern Ingrid und Michael Knoll auch zu Hause sind um sicher zu stellen, dass das Mindestziel erreicht wird und die beiden Bitter auch da noch vorbei kommen. Doch leider musste Matzek dann fest stellen, dass Michael nur noch bis 20 Uhr zu Hause sei. Es musste ein Plan her. Es war bereits kurz vor 19 Uhr und in dem aktuellen Zustand hätten die beiden sicher mit dem Fahrrad zu lange von Hörstel nach Püsselbüren zu den Brauteltern gebraucht. Also schmiss Matzek sich erneut ins Auto, raste mit gefühlten 300km/h über die A30 von Ibbenbüren nach Hörstel und sammelte die beiden ein. Das ist aber leichter gesagt, als getan. Bis Matzek die beiden im Auto hatte, vergingen nochmal einige Minuten. Also schnell noch ein Foto mit den Eltern des Bräutigams und ab ins Auto. Auf dem Weg nach Püsselbüren mussten die beiden natürlich erst mal noch ein Geschäft verrichten, so dass auch hier nochmal wertvolle Zeit verloren ging. In Püsselbüren angekommen, es war 19:50 Uhr, schmiss Matzek die beiden aus dem Auto und man platzierte sich vor der Haustür der Familie Knoll und klingelte. Leider zu spät, Michael war schon weg, er musste auf die Hauptversammlung vom SW Esch im Gasthaus Wulf in Püsselbüren. Aber die beiden zogen das Programm knallhart durch und besuchten dann also Ingrid zunächst alleine. Auch hier wurden die beiden wieder bestens versorgt. Mittlerweile war der Pegel der beiden aber schon um einiges angestiegen, so dass die Koordination vielfach nachließ. 2x hatte Catcher seinen Arm nicht im Griff und das gute Pils wurde umgestoßen. Einmal auf dem Tisch und beim 2. Mal verteilt auf dem Boden. Brutzel war aber so nett, beim sauber machen etwas zu helfen und nahm den Bodenwischer auch für den Tisch. Nachdem die Küche dann einigermaßen wieder vernünftig aussah und die beiden eine Menge Spaß bei Ingrid hatten, wurde erneut ein kurzes Abschiedsbild geschossen und es ging weiter. Bei Ingrid entschied man sich nämlich dazu, den Michael noch auf der Versammlung zu besuchen. Ingrid schlug die Hände über den Kopf, konnte die beiden aber nicht aufhalten. Es ging also los zu Wulf. Der Saal war rappel voll und es standen gerade einige Neuwahlen auf dem Programm. Das war den Bittern aber relativ egal und man stürmte den Saal, um Michael zu finden. Der bewegte sich im Hintergrund hinter der Theke, was den beiden sehr gelegen kam, denn das hieß: Weitere Pils. Es wurde also der Spruch aufgesagt und dann angestoßen. Mit der einen Hand wurde getrunken und die andere wurde zum Mitwählen genutzt. Matzek wartete währenddessen im Auto. Nach einigen weiteren Pils, auch Matzek gönnte sich drinnen noch eines, wurde dann erneut der Krisenstab einberufen. Es wurde diskutiert, wie es jetzt weiter gehen sollte. Eigentlich war der Plan noch eine Station zu machen, ein Besuch bei Yvonne und Thorsten Varnskühler. Doch es war schon sehr spät, der Pegel war sehr hoch...aber das hielt die beiden Jungs nicht auf. Gegen 22 Uhr machten wir uns also zur letzten Station des Tages auf. Da der kleine Mats bereits im Bett war, mussten die Bitter sehr leise vorgehen und ihren Spruch drinnen vortragen. Dieser war allerdings durch den hohen Alkohol Pegel nicht mehr ganz normal, dafür aber um so lustiger. Hut ab, dass die beiden das noch so gut auf die Reihe bekamen. Trotz einigen Wankens und vielen Lallens hörte es sich noch sehr gut an. Hier verweilte man dann nochmals ungefähr eine Stunde, es gab noch Pizza, welche aber nicht mehr von jedem verspeist werden konnte, bevor Matzek die beiden erneut ins Auto packte und nach Hause brachte. Auf der Fahrt von Ibbenbüren war es sehr still, die beiden Bitter hatten nichts mehr zu verkaufen, beide haben geschlafen...woran das wohl gelegen hat ;-). Es war halt ein sehr langer Tag und der Anfang bei Norbert steckte tief und fest im Körper...Hut ab vor eurer Leistung. Wieviel Alkohol der Körper so verträgt, Wahnsinn. Und das Bester war, normalerweise hätte jeder vernünftige Mensch danach gesagt: "Nie wieder"...aber die beiden sind alles andere als normal, die beiden sind wahre Kämpfer und boten direkt am Tag danach an, die Tour fort zu setzen, damit auch der Rest der geplanten Stationen in den Genuß Ihres Vortrages kamen...es mußte also ein 2. Tag gefunden werden...